Dieser Artikel ist Teil 1 von 2 der Serie Digital Home

Irgendwann hat sich die Idee des „Digital Home“ in meinem Kopf festgesetzt. Ich denke nicht ganz unschuldig ist Microsofts damalige Vision des Digital Home gewesen, zumindest habe ich die Idee schon seit einiger Zeit.

Ich schreibe hier übrigens bewusst immer vom „Digital Home“ und nicht vom „Smarthome“, mir reicht es wenn mein Zuhause Digital ist. Ein Smarthome bedeutet für mich das mein Haus eben auch „Smart“ sein müsste was aber für mich 2 entscheidende Schwachstellen hat. Mein Haus müsste wissen was ich will bevor ich es weis, gruselige Vorstellung. Zum Zweiten müsste es gewisse Dinge selbständig machen können, so wie Lebensmittel bestellen. Mal davon abgesehen das ich die Vorstellung zwar charmant aber besorgniserregend finde fehlen dazu die Schnittstellen um mittels eines automatischen Preisvergleichs der lokalen Lebensmittelhändler den besten Lieferanten zu finden und dort auch bestellen zu können.

Schöne neue Welt in der dein Digital Home weis wann du welches Licht brauchst, welche Musik wo gerade spielen soll und die Markise und die Rollläden von alleine gesteuert werden. Natürlich wird bei alle dem dein Digital Home immer darauf achten das deine Strom und Heizkostenrechnung möglichst gering ist. Spracheingabe, Sprachausgabe, alle möglichen Geräte sind eingebunden und der Kühlschrank bestellt seinen Inhalt selber. Das will ich haben! Aber wie setzt man sowas um‘?

Die schnelle Umsetzung gibt es nicht!

Also frisch ans Google und gesucht und fast genauso schnell ist man ernüchtert. Für jeden Bereich des „Digital Home“ gibt es eine eigene Lösung und die ist natürlich nicht kompatibel mit der Lösung für eine andere Aufgabe. Schnell würde es auf 5 Server (auch wenn es nur „kleine Cubes“ oder „Zentrale Steuerrechner“ oder „intelligente LAN Gateways“ sind hinaus laufen. Und jede Lösung hat eine eigene Benutzeroberfläche oder Spartphone App zur Bedienung. Das wird so nichts! Insbesondere der WAF ist bei den Lösungen nicht gegeben!

Die gründliche Lösung

Also habe ich mir erst mal überlegt was ich eigentlich wirklich will und in welcher Reihenfolge ich das „Digital Home“ für meine Familie baue. Die weiteren Artikel zu meinen Überlegungen findet ihr (nach und nach) in der Serie Digital Home (Teil 2 erscheint am Montag den 01.02.2016 um 08:00 Uhr).

Serien NavigationMultiroom Audio und was geht - 2 >>